| Niedrigstenergie und Passivhaus |
Technologischer Durchbruch bei Verglasungen für Niedrigsteneriehäuser uniSol schafft neue Dimension bei Glasfassaden Kostensparen bei Passivhausverglasungen Basierend auf den Erfahrungen mit der Anwendung der vom Handel angebotenen Systeme für Wintergärten und Pfosten Riegelverglasungen hat unisol bereits Ende 1999 ein eigenes Profilsystem entwickelt und eingeführt. Kern dieses Systems ist ein Multifunktionsprofil aus Kunststoff, welches im Inneren zugleich für Aufnahme der Dichtungen und damit ersten Dichtungsebene dient als auch für eine gute Wärmedämmung durch zusätzliche Hohlkammern sorgt. Durch die spezielle Geometrie werden die Lasten aus dem Gewicht der Glasscheiben auf der gesamten Länge des Profils in im Holz befindlichen Nuten eingeleitet. Dadurch werden die Lasten nicht durch die einzelnen Schraubenpunkte eingeleitet sondern linear. Die Befestigungsschrauben dienen lediglich zum fixieren des Profils auf dem Grundträger aus Holz. Dabei wirken die Schrauben wie ein Sprengwerk auf die Nuten. Ein weiterer großer Vorteil des Multifunktionsprofils ist die Luftkammer zum Holz, mit der eine großzügige Hinterlüftung sichergestellt ist. Seit 2004 ist die Anfrage nach gut isolierten Wohnraumerweiterungen und Gewerbebauten ständig gestiegen und so wurden 3-fach Verglasungen mit Ug-Werten von 0,7 und 0,6 W/m²K in die bestehenden Konstruktionen eingesetzt. Die Verbesserung der Uf -Werte wurde zunächst durch Einsatz von einfachen Dämmstoffeinlagen realisiert. Die guten Dämmwerte der einsetzbaren Glasscheiben werden in der Gesamtbetrachtung Uw durch die Rahmenmaterialien im allgemeinen reduziert. Das führt zu der Tendenz, große Scheiben mit wenig Rahmenanteil auszuschreiben |
. Große Glasscheibenfelder stellen den Hersteller wie auch den Verarbeiter vor eine Reihe weiterer Problemfelder. Zunächst müssen die Windkräfte, die auf die Glasscheiben wirken, aufgenommen werden. Unterschiedliche barometrische Drücke wirken auf den Scheibenzwischenraum und verformen die Scheiben entweder durch Über-oder Unterdruck. Dadurch wölben sich die Scheiben entweder nach außen oder nach innen. Diese Bewegung muß vom Randverbund aufgenommen werden und schwächt deshalb dessen Langlebigkeit. Insbesondere bei 3-fach verglasten Scheiben mit Zwischenräumen von 2x 16mm verhält sich der Zwischenraum wie ein einzelner mit 32mm. Die mittlere Scheibe verhält sich hierbei neutral. Je größer der Scheibenzwischenraum, desto größer der Einfluß der Luftdruckschwankungen. Dies auszugleichen erfordert entweder die Dicke der Scheiben zu erhöhen oder die Scheibenzwischenräume zu reduzieren. Beides führt aber zu erheblichen Kostenverschlechterungen, da zum Ausgleich der sich verschlechternden Wärmdurchgangswerte bei veringertem Scheibenabstand Kryptongas eingesetzt werden muß und dicke Glasscheiben zur Verhinderung der Verformung einfach mehr kosten. Die Kostennachteile durch schwer handlebare extrem schwere Großformatscheiben sind hier noch nicht einmal berücksichtigt. Andererseits könnte durch eine Erhöhung der Scheibenzwischenräume auf 2x 18mm und der Verwendung entsprechender Schichten der Wärmedurchgangswert der Glasscheiben auf 0,5/m²K auch mit Argongasfüllung verbessert werden. Diese kostengünstige Variante erfordert aber kleinere Scheibenabmessungen. |
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Der zwischenzeitlich vom akreditierten Prüfinstitut PfB Rosenheim bestätigte und beurkundete Wärmedurchgangswert für den Standardpfosten des jetzt vorgestellten Holz/ Alu Systems liegt bei 0,48W/m² K und ist damit erheblich besser als z. B. vom Passivhausinstitut oder der kommenden Energieeinsparverordnung gefordert. Erreicht wird das gute Ergebnis vor allem durch die Verwendung einer hochinnovativen Dämmstoffkombination aus der Hightech-Forschung. Zum Einsatz kommt eine Dämmstoffeinlage aus 2 x 10mm Highspinn, dessen hochfasriges Gewebe einen bislang praktisch unerreichten Wärmeleitwert von 0,013W/mK aufweist. Durch Verwendung mehrerer Lagen könnte der Dämmwert sogar noch weiter verbessert werden, was aber aus wirtschaftlichen Gründen ausscheidet, da das Highspinn hohe Kosten verursacht. Der Einfluß der Verschraubungen als Wärmebrücke wurde berechnet und liegt bei 0,11 . Damit ist er geringer wie die in der Norm angesetzte pauschale Zuschlag von 0,3 W/m²K. Gerade in diesem Wert zeigt sich auch der Vorteil der Verwendung der Kunststoffinnenprofils. Der Wärmebrückeneinfluß der Verschraubungen wird hier nicht in einer Metallschiene verteilt und liegt damit weit unter den Werten vergleichbarer Anbieter Noch einen ungewöhnlichen Nebeneffekt zeigt die Berechnung. Bei der Verwendung des Swisspacers V als Abstandhaltermaterial des Scheibenzwischenraumes reduziert sich der psi Wert auf 0,028W/mK.
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Zum Unternehmen: Den Einsatzbereich des Profilsystems sieht uniSol bei allen energierelevanten Glasfassaden, egal ob es sich um großzügig verglaste Industrie- oder Verwaltungsbauten handelt oder um Einfamilienhäuser mit Niedrigstenergiestandard. Ebenso sind alle Arten von Schrägverglasungen, Wohnraumerweiterungen ,Wintergärten und Fensterfronten möglich.
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