fünf Arten der Wandlung |
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Alles im Leben ist Veränderung, nur die Veränderung, der Wandel ist beständig. Diese Weißheit stammt nicht aus China sondern aus dem Munde des wohl bekanntesten Evolutionsforschers Charles Darwin. Diese Veränderungen oder Wandlungen wurden im Asiatischen Raum in fünf Gehweisen eingeteilt, was oft fälschlischerweise mit Elementen bezeichnet wird. Elemente jedoch sind feste unveränderliche Dinge, hier geht es aber um die Art der Veränderung. und wenn man z.B von Holz spricht, dann meint man die Art wie Holz sich und seine Umgebung verändert. Diese Verändeungen unterliegen gesetzmäßigen Kreisläufen und gegenseitigen Abhängigkeiten, die weiter unten beschrieben sind. Die Betrachtungen der Art der Veränderung oder Wandlung zieht sich durch die gesamte chinesische Weltanschauung. So werden Dinge aufgrund ihrer Eigenschaften verschiedenen Wandlungen zugeordnet und die Interaktion mit andern Arten der Wandlung oder Dingen die dieser Art der Wandlung zugeordnet werden in beziehung gesetzt.
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die Art des Holz Holz ist der Baustoff der Pflanzen. Bäume und Sträucher sind aus Holz, ihre Veränderung ist das Wachstum. Jedoch nicht in irgendeine Richtung sondern in alle Richtungen, auch unter der Erde wächst Holz mit den Wurzeln in alle Richtungen und breitet und dehnt sich aus. So kann man dem Holz eine sich ausbreitende Energie zu schreiben. Alles was wiederum sich ausbreitet kann im Umkehrschluß dem Element Holz zugeteilt werden. So gehört z.B. Kommunikation zum Holz, als z.B. Nachrichtenverbreitung. Wirtschaftliche Expansion gehört ebenso dazu wie die Jugend. Da Holz hauptsächlich im Frühling wächst, gehören der Frühling und Holz zusammen. Ebenso wird der Morgen, an dem man sich nach dem Aufwachen streckt und langsam auf Touren kommt, dem Holzelement zugerechnet. Die Blüten die sich in der Morgensonne öffnen sind ein gutes Beispiel. Der Sonnenaufgang findet im Osten statt und macht den Morgen und deshalb gehören auch der Osten und der Südosten ebenso zum Holz. Die Trigramme Chen der Donner und Sun der Wind werden dem Holz zugeordnet. Chen ist auch der älteste Sohn und Sun die älteste Tochter.Sie repräsentieren auch die Zahlen 3 (Chen) und 4 (Sun). Warum der älteste Sohn oder Tochter? Es sind die ersten Kinder und die bekommt man wenn man jung ist (zumindest im alten China) .Es stellt also auch die Lebenssituation dar mit dem Maßstab der Geburtenfolge. Um die Ausbreitung, die Holz darstellt zu erzeugen, braucht es Energie. Und da Wasser ein starker Energieträger ist, ist es am besten geeignet Holz zu nähren. Die Farbe, die dem Holz zugeschrieben wird ist Grün obwohl doch Holz selbst bräunlich ist. Hier ist auch nicht der Stamm eines Baumes gemeint sondern das sich ausbreitende und heraustreibende Grün der Blätter. Noch mehr Dinge gibt es, die den Elementen und speziell dem Element Holz zugeordnet sind. Hierzu gehören waldige Landschaften und Säulenhafte Gebäude. Überhaubt sind die stehenden Rechtecke und Säulen bzw. Zylinder die Formen, die mit dem Holz in Verbindung gebracht werden. Von den Fünf Sinnen ist es das Sehen, bei den Geschmacksrichtungen sauer. Warum gerade Sehen und Sauer? Ich erkläre es mir damit, daß das Sehen die schnellste und weiteste Ausbreitung der Sinne hat. Der Geschmack ist wohl der der Früchte, die noch keinen Sommer gesehen haben. Grünes Obst ist doch auch sauer. Was gibt es noch? Farbe, Formen, Richtungen, Sinn, Geschmack, Tages- und Jahreszeit, Himmelsrichtung haben wir schon aufgezählt. Das Gefühl: hier ist es der Zorn und die Wut. Wir kennen alle die Aussagen: “ich platze gleich vor Wut“ und wenn man wütend oder Zornig ist, hält es einen nicht auf seinem Platz. Da muß man raus. Beim Wetter oder Klima ist der Wind das was sich ausbreitet. Solche Dinge wie Planeten gibt es auch, da wird der Jupiter dem Holz zugeordnet, weil er leicht grünlich schimmert. Vielleicht ist der Jupiter im Frühling ja auch besser zu sehen oder steht an besonderer Stelle. Nicht vergessen dürfen wir den Bereich der traditionellen chinesischen Medizin, da ja Feng Shui ein Bereich davon ist. Auch die Organe, Körpergewebe und Körpersäfte werden nach den fünf Elementen eingeteilt. Zum Holz gehört die Leber, wohl auch aufgrund ihrer Verästelung. Das Suborgan ist die Gallenblase, das Gewebe die Muskeln, Sehen und Bänder. Bei den Körpersäften sind es die Tränen aber wohl wahrscheinlich Wuttränen. Manchmal passen die Erklärungen nicht so recht zusammen, wie zum Beispiel bei Wut und Tränen. Aber Tränen kommen auch vor Wut. |
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Poesie Die Luft vibriert, der Asphalt bebt, Menschenmengen lärmen, drängen. Märsche klingen, Tanzen, Springen, tausend Kehlenlachen, singen. Nach Bier und Bratwurst schmeckt die Luft, Schnaps und Erbsensuppenduft. Alle schunkeln Arm in Arm, jeder hält den andern warm. Alle Sorgen bleiben daheim, jetzt darf wieder Frühling sein. |
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Feuer wird von Holz genährt und so ist der Energieausdruck des Feuers die Fortführung des Holzes auf höchstem Niveau. Trotzdem hat sich nicht die Energiestärke verändert sondern nur deren Ausdruck und Form. Was bei Holz als nach Außen strebend war ist jetzt nicht mehr zu steigern. Die Richtung des Feuers wird oft als nach oben gerichtet beschrieben, was zum einfachen Verständnis beitragen mag. Jedoch ist auch die Kraft des Feuers nach allen Seiten gerichtet, so wie eine Explosion dies zeigt. Auch strahlt ein glühender Stab die Wärme nach allen Seiten gleich ab, und nur weil sich die erwärmte Luft nach oben bewegt muß die Richtung des Feuers nicht zwangsläufig allein nach oben sein. Die Energie des Feuers hat starke Wandlungsfähigkeit, beinahe nichts wandelt und tilgt stärker als Feuer. Deshalb kann nach dem Feuer eigentlich nichts folgen, das ebenfalls stark wandelt. Das Feuer stellt auch die Mitte des Lebens dar, die Zeit der höchsten Schaffenskraft. Auch Schaffenskraft wandelt schließlich am stärksten. Ebenso gehört die Freude zum Feuer, vielleicht ein bischen deshalb, weil mit Freude mehr zu wandeln ist als mit Griesgram und Mißmut. Die Jahreszeit für das Feuer ist der Sommer , die Zeit also, in der die Blüten und Bäume und Sträucher ihr volles Wachstum erreicht haben und vielleicht sogar schon zum Stillstand gekommen sind. Die Tageszeit ist der Mittag, wo es am heißesten ist und da steht die Sonne im Süden. Deshalb ist der Süden die Richtung, die mit dem Element Feuer assoziiert wird. Mit dem Element Feuer ist das Zeichen Li verbunden, das auch die mittlere Tochter symbolisiert. Die Kua Zahl von Li ist die 9, es ist gleichzeitig die höchste Zahl und auch hieran läßt sich die Bedeutung des Elementes Feuer ablesen. Hier könnte man wieder interpretieren, daß im Geburtenwechsel Sohn/ Tochter die Mittlere Tochter auch in der Mitte des Lebens geboren wird. Das Organ, das in der Medizin mit dem Feuer in Verbindung gebracht wird ist das Herz, es hält schließlich den Organismus am Leben(so wie die Wärme die Natur ) und Arbeitet am spürbarsten (Puls),. Das Blut gehört ebenfalls zum Feuer , sicher nicht nur wegen der roten Farbe, die ebenfalls zu diesem Element gehört. Spitze Formen. wie Kegel, Pyramide Dreizack usw. gehören hierher. |
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Sieh, wie sie leuchtet, Sie hatte einst den jungen Mai gekannt |
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die Erde wird vom Feuer genährt. Die Asche des Holzes nährt die Erde. Erde kontrolliert das Wasser, sie bildet das Ufer der Flüsse und der Meere.Wenn die Asche des Feuers die Erde nähren soll, muß sie zur Ruhe kommen. Die Energien der Erde sind schwer zu erläutern, noch schwerer ist es deren Wandlung bzw, Veränderungsart zu beschreiben. Die Erde ist ruhend, höchstens bewegt sie sich um sich selbst oder horizontal. Das Element Erde wird oft auch in der Mitte der fünf Wandlungen dargestellt, um die sich die anderen positionieren.Die Wandlungsart der Erde ist umkehrend, Einhalt gebietend, als "etwas aussitzen", abwarten könnte man diese Wandlung beschreiben. Am Ende der Wandlungsphase Feuer z.B. endet die Expansion, Ruhe kehrt ein, das Feuer erlischt, kühlt ab, die Asche zerfällt. Beruhigung um dann entgegengesetzte Bewegungen zu ermöglichen. Im Bagua des späten Himmels steht die Erde an den zwei Wendepunkten des Kreislaufs.Die Erde wird durch die zwei Trigramme Kun (drei unterbrochene Striche) und Ken (der Berg) symbolisiert. Erde ist weich, nimmt auf, empfängt und trotzdem steht sie auch für Ruhe, Unbeweglichkeit, Stoik. Die Tageszeit der Erde ist der Nachmittag , die Jahreszeit der Spätsommer, die Erntezeit.
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Die Wandlungsart des Metall Eigentlich kommt nach dem Holz das Feuer im Nährungskreislauf. Im Zusammenhang mit Holz lässt sich Metall aber leichter erklären weil es dessen Gegenteil ist. Metall ist der Stoff aus dem Waffen gefertigt werden können, Messer, Schwerter, Kanonen. Im Gegensatz zu Holz ist Metall schwer, so schwer, dass es im Wasser versinkt. Kaum etwas ist schwerer wie Metall, denken wir nur an Blei oder Gold. Metall ist fest, es hat sich beim auskühlen zusammen gezogen. So wird dem Metall ein zusammenziehende Kraft zugeschrieben. Es ist stark verdichtend, zentrierend, komprimierend. Als Magnet zieht es andere Gegenstände an, in Form von Eisen wirkt es leicht Magnetisch, es kann die Kompassnadel ablenken allein durch Anziehungskraft. Alles was sich zurückzieht oder in sich zusammen zieht wird der Gehweise des Metalls zugeschrieben. So ist das Alter, der Herbst, der Sonnenuntergang und damit der Abend und Lebensabend dem Metall zugeordnet. Daran sehen wir, dass der Elementname nur ein Überbegriff für eine Energierichtung ist, zugegeben manchmal schwer verständlich. Die dem Metall innewohnenden Eigenschaften sind auch die Speicherung, was wieder am besten damit zu erklären ist, das im Herbst vielfach die Ernte eingebracht wird, eingefahren in die Scheunen und Häuser. Die Natur ist auf dem Rückzug, die Säfte ziehen sich aus den Bäumen zurück. Die Himmelsrichtung die dem Metall entspricht ist der Westen und der Nordwesten, es ist da wo die Sonne unter geht. Die Trigramme die zum Metall gehören sind Tui, die jüngste Tochter und Chien der Vater. Es stellt sich die Frage, warum gerade so gegensätzliche Zeichen wie die jüngste Tochter und der Vater zu ein und dem selben Element gehören. Man könnte es so erklären: im Idealfall werden die Kinder in der abwechselnden Reihenfolge Sohn/ Tochter geboren. Das wiederum bedeutet, dass die jüngste Tochter auch das zuletzt geborene Kind ist. So erfreulich das „Nesthäckchen“ auch ist und so sehr sie das Leben versüßt, es ist die letzte Frucht des Lebens, etwa so wie das Obst im Herbst, die Weintrauben die einen guten Wein machen. Damit signalisiert sie auch unmissverständlich den Beginn des letzten Lebensabschnittes, das „in sich zurückziehen.“ Die Farbe, die für das „sich zurück ziehen“ steht ist grau, nämlich der Übergang von weiß auf schwarz. Symbolisch könnte man das auch mit den grauen Haaren älterer Menschen erklären oder aber mit der Farbe blanken Metalls. Wenn also Holz auf Metall stößt, dann egalisieren sich die beiden Gehweisen. Weil aber die Zurückziehende die Ausbreitende stoppt ist dies stärker. Somit kann erklärt werden, warum Metall Holz kontrolliert oder gar zerstört.(das Wort Element will ich fortan vermeiden, da es nur zur Verwirrung beiträgt.) |
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Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zweigen nur, Was von dem milden Strahl der Sonne fällt. |
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Das Element Wasser ist dem Feuer entgegengesetzt. Wenn Feuer und Wasser zusammen treffen, wird das Feuer gelöscht und das Wasser verdampft. Anders als bei Metall und Holz, wo Metall Holz auch schleichend zerstören kann, ist die Reaktion beim Aufeinadertreffen der beiden Elemente heftig. Im Nährungszyklus wird Wasser von Metall genährt. Diese Aussage bedarf meiner Ansicht nach eine genauere Erklärung und Untersuchung. Die Richtung des Wassers ist unstet, aber im allgemeinen nach unten gerichtet. Genau betrachtet ist die Energieform des Wassers auslösend, austropfend und abgebend. Ich stelle es mir vor wie eine „schwangere Regenwolke“ in der Kondensationsphase, just also in dem Moment, in dem sie sich abregnet. Da nun aber Metall die in sich zusammenziehende Kraft darstellt, also sozusagen die Speicherung, kann dieser Speicher wieder aufgelöst werden. Nach erreichen der maximalen Speicherkapazität muss zwangsläufig die Abgabe folgen. Auf diese Art und Weise also nährt Metall das Wasser. Es ist quasi ein zwanghafter Prozess. Die Grenzen zwischen den Elementen sind nicht scharf. Am Ende des Metallzyklus steht die volle Speicherung, was aber gleichzeitig der Anfang des Wasserzyklus ist. Die Volle Auflösung des Speichers und damit des Metallzyklus ist am Ende des Wassers und am Anfang des Holzes. So meine ich, kann die Wandlung und die Wandlungsphasen am besten erklärt werden. Beim Element Wasser wird auch die Überlagerung der einzelnen Bedeutungen klarer. Metall nährt Wasser, Wasser nährt Holz. Weiter oben habe ich die Regel aufgestellt, dass immer drei Elemente sich bedingen. Tatsächlich sind es meist alle fünf Elemente, die zu einer Wirkung werden. Wasser löst den Speicher und nährt damit Holz. Die Frage ist nur, was ist im Speicher? Antwort: das was durch das Element Erde dort eingelagert wurde, sprich womit Metall genährt wurde. Wasser ist also das Trägermedium und der Unterstützer des Wachstums. Damit kommt ihm im Feng Shui eine besonders wichtige Rolle zu. Wasser wird oft mit Geld gleichgesetzt, im chinesischen haben Wasser und Geld die gleiche Aussprache. Auch im Westen spricht man gerne von liquiden Mitteln oder Geldfluss. Darum wird oft in der „Geldecke“ ein Springbrunnen aufgestellt um Geld ins Haus zu bringen. Wie soll aber Wasser etwas bringen oder transportieren, das es nicht in sich trägt bzw. nicht vorher aufgelöst hat. Hier wird meiner Meinung nach Feng Shui banalisiert zu Zwecken der Kommerzialisierung. Im Beispiel Pflanzenwelt löst wasser mineralien aus dem Metall und nährt damit das Holz. Das Element Wasser entspricht der Jahreszeit des Winters, die Kälte ist damit verbunden ebenso wie die Nacht. Die Himmelsrichtung, die mit dem Wasser in Verbindung gebracht wird ist der Norden, (vermutlich der Käte wegen).Die Kua Zahl ist die eins und schon damit ist klar, wie entgegengesetzt es dem Feuer ist. Kann ist der Name des Trigramms und stellt den Mittleren Sohn dar. Die Farben Graublau, Blau bis Türkis gehören zum Wasser wie auch unregelmäßige und wellenförmige Formen. |
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Die Sonnenscheibe zeigt sich nie, nur wilde Winterschimmel. Sie stürmen schnaubend um die Welt, voll eiskalter Energie. Wenn flockig Schnee vom Himmel fällt, dann waren`s sie. |
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die gegenseitige Beinflussung der Veränderungen
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Es gibt verschiedene Kreisläufe bzw. Abhängigkeiten und Beinflussungsmöglichkeiten der Wandlungen. Der wichtigste ist der Nährungs oder auch Mutter/ Kind Zyklus. Hier unterstützen die jeweils vorigen "Elemente" die Entstehung des Kommenenden. So nährt Holz das Feuer, die Asche des Feuers lässt die Erde entstehen, Erde bringt Metall hervor, am Metall kondensiert das Wasser und und Wasser lässt das Holz wachsen. Die Beziehungen Der wandlungen zueinander und untereinander sind allerdings noch vielfältiger. |
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Ebenso kontrollieren, zerstören und dämmen sich die Wandlungen auch. So dringen die Wurzeln des Holzes in die Erde ein und werfen es auf. Die Erde dämmt das Wasser, saugt es auf, verunreinigt es. Wasser löscht Feuer, Feuer schmilzt Metall und mit Metall kann man Holz zerstören. Nimmt man beide Kreisläufe zusammen, kann man auch feststellen, das ein nährendes Element immer zwischen den sich Kontrollierenden steht. So braucht das aktive Element immer das Vorangegangene um das Nächste zu nähren. Durch das Element zwischen den sich kontrollierenden Elementen wird der Nährungszyklus erst möglich. Einfach ausgedrückt: Feuer wandelt Holz zu Erde, in der Erde wird die Energie des Feuers genutzt und Metall ensteht, Metall lässt die Feuchtigkeit der Erde und der Luft kondensieren, Wasser entsteht Wasser löst die Mineralien (Metalle) und lässt das Holz wachsen |
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Ordnet man den Wandlungen Bewegungsrichtungen zu wird sowohl der Nährungs- als auch der Kontrollzyklus anschaulich. Beginnnen wir mit Wasser. Wasserlöst sich und will nach unten. Sicher ist es profan, aber wenn es unten angekommen ist breitet es sich aus. So beginnt es zu werden wie Holz, das sich in alle Richtungen ausbreiten will. Holz untestützt mit seinem Ausbreitungsdrang das Feuer, das aber vor allem nach oben will. Wenn Feuer sein höchstes Energieniveau erreicht hat, beruhigt es sich , gleicht aus wie die Phase Erde zeigt. Nach dem Beruhigen folgt die Phase des in sich wendens, introvertieren, zusammenziehen, implodieren. Im punkt des stärksten zusmmenziehens lösen sich die Kräfte und die Wandlungsart des Wassers beginnt. |
| Diese universellen Gesetze der fünf Wandlungsarten sind parktisch universell einsetzbar. In China hat diese Betrachtungsweise der Natur nicht nur Einfluß auf die Architektur und Geomantie sondern auf praktische alle Bereiche des Lebens, insbesondere der Medizin. | ![]() |
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Auch die Formen beeinflussen einander und können sich so in ihrer gegenseitige Wirkung verstärken, mindern oder auflösen .Diese Prinzipien sowie die damit verbundenen können sehr gut in der Architektur verwendet werden. Es liesen sich sicher hunderte von Beispielen zeigen. |
Im Farbschema wird die Wirkung der gegenseitigen Beinflussung sehr schön sichtbar:
Rot wirkt kräftiger, wenn es durch grün unterstützt wird, es wirkt schwächer, wenn es von gelb ausgelaugt wird und es verliert seine Wirkung, wenn blau ins Spiel kommt
Die gleichen Auswirungen hat rot bei gelb usw.
Statt grau, welches hier für Metall steht könnte man auch weiß, silber oder gold nehmen.
Statt Blau könnte man für die Farbe der Wandlungsart Wasser auch schwarz verwenden |
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die folgende Aufstellung hat natürlich kenen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber einen guten Überblick
Ebene |
Holz |
Feuer |
Erde |
Metall |
Wasser |
Meridiane |
Leber, Gallenblase |
Herz, Dünndarm |
Magen, Milz-Pancreas |
Lunge, Dickdarm |
Niere, Blase |
Körpergewebe |
Muskeln, Sehnen, Bänder |
Blutgefäße |
Bindegewebe, Muskeln |
Haut, Haare |
Knochen, Knochenmark |
Säfte |
Tränen |
Schweiß |
Speichel |
Schleim |
Urin, Speichel |
Sinn |
sehen |
sprechen |
schmecken |
riechen |
hören, Gleichgewicht |
Geschmack |
sauer |
bitter |
süß |
scharf |
salzig |
Jahreszeit |
Frühling |
Sommer |
Spätsommer |
Herbst |
Winter |
Tageszeit |
Morgen |
Mittag |
Nachmittag |
Abend |
Nacht |
Richtung |
nach außen |
Ausbreitung |
im Kreis |
nach innen |
auflösend |
Himmelsrichtung |
Osten, Südosten |
Süden |
Mitte, Nordosten, Südwesten |
Westen, Nordwesten |
Norden |
Klima |
Wind |
Hitze |
Feuchtigkeit |
Trockenheit |
Kälte |
Planeten |
Jupiter |
Mars |
Saturn |
Venus |
Merkur |
Zimmerpflanzen |
Hyazinthe |
Usambaraveilchen, Weihnachtsstern |
Alpenveilchen, Begonie |
Geldbaum, Kolbenkalla |
Efeu |
Gefühl |
Zorn, Wut |
Freude |
Mitgefühl, Mitleid |
Trauer, Sorgen |
Angst, Furcht |
Farbe |
grün |
rot |
gelb, braun |
weiß, silber, golden |
schwarz |
Formen |
rechteckig, hoch, vertikal |
spitz, gezackt, dreieckig |
niedrig, breit, horizontal |
rund, bogenförmig |
amorph, gewellt, chaotisch |
Materialien |
Holz, Weide, Binse, Bambus |
Plastik |
Gips, Ton, Ziegel, Keramik, Naturfasern |
Edelstahl, Eisen, Silber, Kupfer, Harter Stein |
Glas |
Bedeutung |
Leben |
Leidenschaft |
Komfort |
Reichtum |
Tiefe |
Fördert ... |
neue Projekte |
Leidenschaft |
Stabilität |
Vorausplanung |
Entwicklung |
Finger |
Zeigefinger |
Mittelfinger |
Daumen |
Ringfinger |
Kleiner Finger |
Charakter nach I-Ging |
der Gemeine | der Würdige | der Edle | der Berufene | der heilge Weise |
| Beruf | Journalist, Moderator, Kommunikator | Manager, | Techniker, Konstrukteur | ||