Trigramme |
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| das ist nach chinesischer Vorstellung die Enstehung der Welt. Sie ist der Unseren aus der Genesis der Bibel nicht unähnlich. | ![]() |
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Chien, der Himmel, das Männliche, das Geistige, die Idee,nicht Materiell. Alle Striche stark, ist das Göttliche, der Zeitgeist, das Pleroma der Gnostiker, die Fülle, der sich der Mensch als Kun öffnet. Das Motiv ist das Schöpferische, die Teilhabe am Keimhaften, das Bild ist der Himmel in seiner ewigen Bewegung | |
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Kun die Erde, Mutter, das Weibliche. Drei schwache Striche, die Welt des Wollens, des Wählens, der Kraft. Das Motiv ist das Aufnehmen im inneren der Erde, das Befruchtet-werden, das Bild die Erde selbst, die Höhle, das Dunkel, welches das Wesen trägt. | |
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Kan , das Wasser, das Abgründige. Ein starker Strich in der Mitte ist die Welt der Seele, der personalen Beziehung. Das Motiv ist die Gefährdung, eine Seele ohne intensive Spannung neigt zum Stagnieren. Das Bild ist der Fluß von der Quelle bis zum Meer, der Ablauf des Lebens. Diesen gilt es umgekehrt aufwärts zu schreiten, indem man die seelische Beziehung aus der horizontalen Ichbildbestätigung in vertikales Lehren und Lernen verwandelt. | |
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Li Das Feuer, das Haftende . Li: Der schwache Strich zwischen zwei starken, die Welt des Denkens, der Sprache. Das Motiv ist das Haften, die Identifikation mit einem Problem, das Bild ist das Holz und das Feuer, die menschliche Person, das Haus. Denken soll nur so lange sich vollziehen, bis das Problem gelöst, das Holz verbrannt ist, und nicht darüber hinaus. | |
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Chen, der Donner. Ein starker Strich unten-außen, bedeutet den Geist, die Energie, die Teilhabe am Imaginalen. Geist ist immer zukommend, immer heiliger Geist. Was man gewöhnlich unter geistig versteht ist nichts anderes als die Welt des Denkens. Das Bild ist Blitz und Donner, die die Atmosphäre reinigen, und das Motiv das Erregende und Erschütternde; das mysterium tremendum et fascinosum der Religionen. | |
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Sun, der Wind.Der schwache Strich ist unten-außen. Dies ist die Welt der Sinne, des Empfindens. Sein Motiv ist das Eindringende, das Sanfte, und sein Bild der Wind und das Gras, die Wiese, deren imaginales Bild im Traum und in der Phantasie das persönliche Verhältnis zu dieser Funktion zeigt. |
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Ken, der Berg . Ein starker Strich oben-innen, ist die Welt des Stofflichen, des Körpers. Das Motiv ist das Stillehalten, es wird durch den geraden Rücken, die Achse zur Erdmitte bewußt, und das Bild ist der Berg in seiner Ruhe, der seine Lage fraglos akzeptiert. | |
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Tui, der See, das Heitere. Dui: Der schwache Strich oben-innen, die Welt des Fühlens, der Triebe. Das Motiv ist die Heiterkeit, die Mitfreude, die aus der Befriedigung der Triebe entsteht, und das Bild ist der See, der durchsichtig bis auf den Grund oder trübe den affektiven Zustand veranschaulicht. | |